Share this...
Facebook
Twitter

Promprylad.Renovation ist das erste Umwandlungsprojekt in der Ukraine von einer alten sowjetischen Fabrik zu einem modernen Unternehmenscluster, welches mithilfe von Bürgerinvestitionen umgesetzt wurde. Jurij Fyljuk und sein Team begannen in Anlehnung an das in der Ukraine ebenfalls wichtige Projekt UrbanSpace mit noch größeren Umwandlungen in der Stadt Iwano-Frankiwsk. Dort brachten sie in eine heruntergekommene Fabrikanlage neues Leben, anstatt einfach nur billige Neubauten zu errichten.

Die Fabrik Promprylad ist eines der ältesten Unternehmen im Maschinenbausektor in Galizien. Die Fabrik, die im Zentrum Iwano-Frankiwsks liegt, diente in sowjetischen Zeiten als Innovationsplattform. Hier wurden überwiegend Industrieprodukte, aber auch Waren für die Bevölkerung hergestellt. Zum Beispiel wurden hier sowohl die in der ganzen Sowjetunion bekannte Regenschirme als auch Autoteile produziert. Die Waren wurden damals in mehr als zwanzig Länder exportiert. In den neunziger Jahren wurde die Fabrik privatisiert und verkauft.

Heutzutage wird die riesige Fabrikfläche in ein Innovationszentrum für die Stadtentwicklung in den vier Bereichen Bildung, Kunst, neue Wirtschaft und Stadtgeographie umgewandelt. Das Projekt Promprylad.Renovation ist ein Beispiel für sogenanntes Impact Investing. Dabei legen Investoren in gemeinnützige Projekte Geld an, werden dadurch Miteigentümer der Fabrik und erhalten schließlich Dividenden zurück. Der Anteil jedes Investors steigt im Laufe der Umstrukturierung. Die Erneuerung zu — neuen Büros, Laboratorien, Werkstätten, einer Galerie, einem Freizeitzentrum, einem Hotel und einer Jugendherberge sowie einem Wochenmarkt und zahlreichen Restaurants — in der Fabrikanlage findet Schritt für Schritt statt.

Impact Investing versteht man als Investitionen in soziale oder wirtschaftliche Entwicklungsprojekte, welche aber Profitabilität oder Renditen anstreben. Man kann in Fonds, Organisationen oder Firmen investieren und dabei von einer langfristigen Rentabilität ausgehen. Eine messbare, positive Auswirkung auf den sozialen beziehungsweise ökologischen Bereich und eine Rendite müssen vorhanden sein, damit Investitionen zu Impact Investing zählen.

„Seit drei Jahren sind wir schon im Prozess involviert. Von den ersten Gesprächen bis zur Realisierung gab es viele Recherchen. Uns ist es gelungen, SRI International (ein amerikanisches Forschungsinstitut — Üb.) ins Boot zu holen, und das ist ihr erstes Projekt im postsowjetischen Raum. Das ist die Organisation, die das Internet erfunden hat, verstehen Sie? Sie haben die Kooperation zugesagt, weil wir für sie eines der interessantesten Projekte im Bereich Impact Investing sind. Diese Finanzierungsform ist eine alternative Methode, um systematisch soziale und ökologische Probleme zu lösen. Bei uns passierte alles sehr natürlich: Zuerst kamen wir auf die Idee, danach fingen wir an, sie zu realisieren und erst später wussten wir, dass es Impact Investing heißen würde.“

Heutzutage gibt es in der Welt eine Tendenz, Projekte zu gründen, die organisch zwei Ziele verbinden: Ökonomische Ergebnisse zu erreichen und gesellschaftliche oder soziale Aufgaben zu lösen. Für so eine Art Projekte ist es wichtig, solche Kennzahlen wie ROI (Return on Investment, deutsch: Kapitalrendite — Üb.) und SROI (Social Return on Investment, deutsch: Sozialrendite — Üb.) zu erreichen, das heißt, einen messbaren, positiven Effekt bei diesen oder jenen gesellschaftlichen Aufgaben zu schaffen. Eine notwendige Voraussetzung ist die Erfüllung von diesen zwei Kennzahlen.

Promprylad.Renovation wird 50% der Gewinne für die Finanzierung von Initiativen für die Stadt- und Regionalentwicklung verteilen, und 30% der Zentrumsfläche wird mit Vergünstigung für soziale und gesellschaftliche Funktionen gegeben.

„Wir haben festgestellt: Falls man diese Fläche jetzt nicht nutzt und ändert, dann wird sie durch gewöhnlichen Wohnungen bebaut, von welchen es schon jetzt viele gibt. Momentan fehlt es an Infrastruktur, die eine Wertschöpfung neben den Privatwohnungen schaffen würde. Deshalb fingen wir mit diesem ambitionierten Projekt an.“

Promprylad.Renovation ist eine organische Fortsetzung von Projekten, mit denen sich Jurij und sein Team schon seit vier Jahren beschäftigen. Sie haben gemeinsame Projekte mit dem Platform Teple Misto (Warme Stadt — Üb.) und dem Projekt UrbanSpace 100 gemacht. Manche der Investoren des Letzteren sind auch zu Investoren von Promprylad.Renovation geworden.

Es fing alles damit an, dass Jurij zusammen mit seinen Partnern aus dem vorherigen Business aus Kyjiw nach Iwano-Frankiwsk kam und ein paar Gaststätten öffnete. Dann stellten sie fest, dass man eine neue Grundlage für die Zusammenarbeit suchen braucht.

„Das Promprylad ist ein viel größeres, ambitionierteres und komplizierteres Projekt, und das Geschäftsmodell hier ist viel komplizierter. Zum Vergleich gab es für das Projekt UrbanSpace 100 eine einmalige Spende in Höhe von eintausend Dollar. Den Leuten war klar, dass so eine Investition keine Rendite bringen würde. Dennoch schlossen sie sich diesen einzigartigen Projekt an, das sich positiv auf die Stadt auswirkt. Stattdessen ist das Impact Investing Modell von Promprylad.Renovation ökonomisch komplizierter, jedoch hat es eine Reihe großer Vorteile. Eines der attraktivsten sind Dividenden für Investoren. So ein Geschäft basiert auf Zusammenarbeit viele Mitspieler und ist maximal mit den Marktinteressen verbunden. Es hat die Perspektive, sehr lang und stabil zu funktionieren. Auch hat es einen viel höheren Schutzmechanismus gegen politische und ökonomische Risiken. Es sind die Investitionen in Business, dessen Bedingungen Profitabilität und Eigenständigkeit sind. Außerdem ist es sein Ziel, komplizierte gesellschaftliche Aufgaben zu lösen.“

Die Gründer vom Projekt Promprylad.Renovation sind bereits Fabrikeigentümer geworden. Am 1. Februar 2019 unterzeichnete das Team einen Kaufvertrag von 82% Fabrikaktien und hat die erste Tranche eingezahlt.

„Die Unterzeichnung vom Kaufvertrag ist der wichtigste Moment im Projekt hinsichtlich des Eingehens der Grundrisiken. Ja, wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber schon jetzt kann man sagen, dass sich das Projekt verwirklicht hat. Wir haben keine öffentliche Sammlung von Investitionen ohne Vertragsunterzeichnung angefangen, sicherlich hat das unsere Hände frei gemacht und war die Bestätigung für Investoren, dass alles nach dem Plan gelaufen ist.“

Die Pilotphase ist eine Etage, die wir gemietet haben und auf unsere Kosten renoviert haben. Momentan arbeiten im Promprylad eine Tanzschule, eine Barbier-Akademie, eine Galerie für moderne Kunst und eine Kunstwerkstatt, ein Multimedialabor, die Kinderklubs der außerschulischer Bildung, eine Werkstatt, ein Café, eine Bar, ein IT-Büro, einen Konferenzsaal, ein Urban-Labor und sogar ein Büro der Stadtverwaltung für Investitionspolitik.

„Die Pilotphase vom Projekt ist das in der Ukraine erste Beispiel von einem Raum, in dem es eine tatsächliche Zusammenarbeit im Dreieck von Business, Zivilorganisationen und Regierungsvertretern gibt. Wir haben unterschiedliche Projekte bei solchen Zusammenarbeiten. Unserer Meinung nach ist es sehr wichtig, weil wenn es einen gesunden Dialog gibt, dann kann man auf der gesellschaftlichen Ebene maximale Ergebnisse und positive Dynamik erreichen.“

Serhij Kaminskyj ist ein Wissensmanager. Er wiederbelebt das Potenzial der R&D in der Ukraine. R&D (aus dem englischen „Research & Development“ — Forschung und Entwicklung) ist ein Begriff für die Erschaffung neuer Kenntnisse und ihrer Anwendung in neuen Bereichen, um neue Produkte oder Technologien zu kreieren.

„Hier im Promprylad sprechen wir auch über Kreierung einer R&D Base, eines wissenschaftlichen Potenzials mit Kapitalisierung, aber mit Export auf den internationalen Markt. Das Projekt hat viele Elemente, zum Beispiel, der Teil vom Gebäude da — die Hälfte davon ist ein Makerspace und die R&D Base. Der zentrale Teil sind die großen Flächen, hier können wir Tagungen von zwei- bis dreitausend Leute empfangen, hier werden Foren, Ausstellungen, Konzerte durchgeführt — solche Infrastruktur fehlt der Stadt sehr.“

Die Fabrikfläche wird umgebaut, jedoch mit Betrachtung der historischen Wichtigkeit des Objekts, betont Jurko:

„Den historischen Eingang zur Fabrik wollen wir nicht ändern, sogar nach der kompletten Realisierung unseres Projektes.“

Die dritte Pilotphase des Gebäudes B beträgt nur 5% der Fläche vom Promprylad. Dennoch gibt es sogar hier viele Möglichkeiten für Entwicklung, Kreativität, Zusammenarbeit und Synergie — die ersten Mieter haben schon 120 Arbeitsplätze geschaffen. Darüber hinaus kommen fast jeden Tag Mietanfragen über freie Flächen — momentan liegt die potenzielle Nachfrage bei ungefähr 98% vom geplanten Wiederaufbau. Das Projekt funktioniert auf Basis aller Grundsätze der Energieeffizienz.

„Auf den Fassaden gibt es Faserzementplatten. Da gibt es 25 cm Wärmedämmung, energieeffiziente Fenster, einen warmen Boden. Wir benutzten kein Gas, nur Elektrizität bei Nachttarif. Damit sind wir viermal energieeffizienter als durchschnittliche Neubauten.“

Share this...
Facebook
Twitter
Share this...
Facebook
Twitter

Jurij erzählt, dass man ins Promprylad.Renovation Geld in unterschiedliche Höhe anlegen kann — von eintausend bis einer Million Dollar, im Gegensatz zu dem kommerziellen Wohnbau bleiben diese Gelder ständig in Bewegung.

„Durch Gründung dieses Projektes macht man eine gute Tat. Weil es Kapitalisierung für die Stadt und Wirtschaftsentwicklung ist. Beim Bau einer kommerziellen Immobilie bekommt man die Renditen der Investition langfristiger. Das ist ein primitives Denken und schnelles Geld für Bauunternehmer. Und hier wird es auf dem Markt der Ukrainer, die im Ausland arbeiten, aufgebaut, die es als einzige Investitionsvariante sehen — eine Wohnung für Kinder zu kaufen, und dann später noch eine für die Vermietung. Es ist eine Blase, die früher oder später platzt. Es wird, ohne nachzudenken bebaut, die Qualität ist niedrig, weil für die Menschen, die aus dem Dorf in die Stadt umziehen, werden die Bedingungen sowieso besser als die, wo sie früher waren.“

Jurijs Vater ist ironischerweise einer von denen, der die Stadt mit Wohnimmobilien bebaut. Jurij erklärt seine Sicht dazu so:

„Ich kommentiere das Geschäft meines Vaters nicht, gerade wegen dem Interessenkonflikt, wie ich auch die andere Geschäfte im Kontext irgendeiner Kritik nicht kommentiere. Unser Ansatz ist es, die Entwicklungs- und Einigungspunkte in neuen Werterahmen zu suchen und mit eigenen Beispielen zu versuchen, die Anderen zu motivieren, in diese neuen Ansätze und Standards zu wechseln.“

Die Zusammenarbeit mit der Stadt

Das Projekt Promprylad.Renovation ist ein Unternehmen neuer Art, das auf den Prinzipien gemeinsamer Finanzierung basiert.

„Die Hälfte des Projektes wird dem nichtkommerziellen und nicht profitorientierten Fond Promprylad angehören, der Teile der Profite in Projekten der sozialen Entwicklung reinvestieren wird. Zum Beispiel, Unterstützung von Kunst, Wissenschaft, Bildung, Gründerzentren. Und die andere Hälfte von Investitionen werden wir eigentlich in den freien Markt in Form von Wertpapieren bringen, jeder kann einen Anteil von diesem großen Unternehmen kaufen, Miteigentümer werden und einen Anspruch auf Gewinnanteil haben. So kriegen die Investoren die Hälfte zurück und die andere Hälfte wird ständig in die Stadt- und Regionalentwicklung von den obengenannten Bereichen reinvestiert.“

Dadurch wird geplant, im Stadtraum eine Infrastruktur zu kreieren, die Iwano-Frankiwsk fehlt. Genau das soll der Stadt helfen, neu von den postsowjetischen in die modernen Verhältnisse zu starten.

„Das Promprylad kann ein Beispiel werden, wie man in Städten mit ungünstigen Ausgangsbedingungen — fehlende Staatsunterstützung — auf Basis verlassener postindustrieller Räume, Entwicklungspunkte schaffen kann. In jeder postsowjetischen Stadt kann man viele ,graue Zonen‘, verlassene oder halb verlassene Fabriken finden, in denen ein neuer Anfang angestoßen werden kann.“

Share this...
Facebook
Twitter
Share this...
Facebook
Twitter
Share this...
Facebook
Twitter

Jurij erklärt, dass solche Projekte ein Versuch sind, die DNА der Stadt zu finden. Dafür muss man tiefer schauen und sich vom billigen Plastik herum trennen.

„Wir erklären, dass es wichtig ist, das Industrielle zu erhalten, aber noch mehr denken wir, wie wir den ukrainisch-sowjetischen Industrie-Stil betonen können — wie von etwas Einzigartigem in genau dieser Region. Das ist wichtig, weil man die Identität und DNA behalten soll.“

Der Erneuerungsprozess dauert schon seit über drei Jahren — von den ersten Gesprächen und Forschungen bis zu realen Schritten. Für das Projekt wurden schon die ersten 1,8 Millionen Dollar eingesetzt. Die Hälfte dieser Gelder ist ein Zuschuss von internationalen und ukrainischen Organisationen, die zweite Hälfte kommt von 23 Privatinvestoren. Jurijs Anteil beträgt momentan 450.000 Dollar. Für das 2019 ist es geplant, weitere 5 Millionen einzubeziehen. 500.000 davon wurden schon im Januar einbezogen.

Das Projekt Promprylad ist Teil von einem anderen großen Projekt — der Onlineplattform Teple Misto. Diesem gelang es, über 60 Unternehmen zu einer Partnerschaft im Dreieck von kommunaler Regierung, Business und Gemeinde einzubeziehen.

„Es gibt eine Philosophie, die besagt, dass es viel effektiver ist, die sozial schwachen Gruppen oder Problematiken in unmittelbare wirtschaftliche Aktivitäten einzubeziehen. Wenn man solche Lösungen findet, dann werden diese Probleme systematisch gelöst. Außerdem werden diese Gruppen in das volle Leben involviert und haben ihren Einfluss — das ist angenehmer und effektiver.“

Ambitionen und Pläne

Das gesamte Projektbudget beträgt 25 Millionen Dollar. In den nächsten drei bis vier Jahren plant das Team, die Rekonstruktion und Revitalisierung des Projektes in Gänze abzuschließen.

„Jetzt soll man Präzedenzfälle schaffen, diese dem Markt zeigen und dadurch die neuen Potenziale und Möglichkeiten aufzeigen. Der Markt weiß noch sehr wenig über dieses Thema. Auf westlichen Märkten gibt es viele Impact Investing Fonds. Das sind genau die Fonds, die kommerzielle Projekte mit großem sozialem Einfluss suchen. In der Ukraine kann Omidyar Network zu einer dieser Fonds zählen. Jedoch hat der Fonds heutzutage in der ganzen Ukraine noch kein einziges, bereits finanziertes Projekt, das man als Impact Investing einordnen kann. Momentan gibt es nur eine Zuschussfinanzierung. Deshalb erwarte ich, dass mehr Markplayer auf dem ukrainischen Markt auftauchen und dass der Markt sich tatsächlich bildet. Die notwendigen Bestandteile für die Marktentwicklung sind: Unternehmer, Projekte; aber dazu braucht man Investoren, die Marktbesonderheiten verstehen und die bereit sind, auf dem Markt zu investieren. Das bedeutet, dass wir so einen Markt tatsächlich schaffen. Zusätzlich kann dieses Projekt ein Instrument sein, um gesellschaftliche Aufgaben zu lösen, nicht nur in der Ukraine. Wir erhalten auch Unterstützung von deutschen Fonds, weil es, wie es sich herausstellte, für ihr Land interessant ist. Wir haben das Modell eher für Länder mit ähnlichen Kontexten entwickelt, dort, wo es ein niedriges Bildungs-, Wirtschafts- und Kulturniveau gibt und wo es keine Staatsunterstützung gibt. Aber es hat sich herausgestellt, dass es auch für solche Länder wie Deutschland interessant sein kann, weil das ein Gemeinschaftsbildungsprozess ist — ein sogenannter ,community building process‘.“

Jurij erzählt, dass so einen Weg zur Erneuerung von urbanen Räumen ein weltweiter Trend ist, er hat nur eben bei uns angefangen. Nach der industriellen und postindustriellen Revolution sind viele ungenutzte Räume entstanden. Sie haben ein außergewöhnliches Potenzial, einen Geist der Geschichte und eine Atmosphäre, deshalb ist es logisch, sie neu zu gestalten und benutzten.

„Wir wollen die Zugänglichkeit zurückbringen. Genauso die Inklusion hinsichtlich der Generationen, der unterschiedlichen Bereiche und Überschneidungen zwischen diesen. Denn jene Probleme, die für unsere und noch jüngere Generation typisch sind, liegen daran, dass wir sozusagen ,alles verstehen‘, dass die Welt anders ist, aber unsere Eltern und Großeltern das nicht verstehen. Die Weisheit erreicht man, wenn sich diese Erfahrungen verflechten. Jetzt wollen wir genau diese Dinge zusammenbinden.“

Jurko erzählt, dass es Klasse ist, den Fabrikleistungen, den Anlagen und der Bedeutung bewusst zu sein:

„Ein erstarrter Riese — was für ein Gefühl. Wir machen diesen Witz: ,Try to make Promprylad great again!‘ Ein neues Produkt, mit neuen Sinnen, ohne einfach das Alte zu zerstören. Wir haben die Fabrikgeschichte studiert. Sie war tatsächlich sehr leistungsstark, führend in Forschung und Entwicklung in der Region. Sie bildete eine große Infrastruktur. Es gab hier sogar ein eigenes Filmatelier, können Sie sich das vorstellen?“

Ausgehend von Promprylad und ihren Initiativen könne die Stadt eine Fülle von positiven Entwicklungen erleben.

„Promprylad entspricht komplett unseren inneren Ambitionen, und es kann tatsächlich zu einem positiven Effekt führen. Wir haben einen ersten Raum geschaffen, in dem es eine konkrete Zusammenarbeit im Dreieck gibt. Sie ist ganz real und nicht nur dahergesagt. Das sind gemeinsame Projekte zwischen unterschiedlichen Playern und diese Zusammenarbeit schafft einen neuen Mehrwert. Ich mag es, dass wir in Iwano-Frankiwsk die Möglichkeit haben, unsere Träume zu verwirklichen und neue Modelle für die gesellschaftliche Entwicklung zu entwerfen. Ein besonderer Ort von Business und sozialem Business auf der Landkarte der Ukraine befindet sich in Iwano-Frankiwsk.“

unterstützt durch

Diese Geschichte wurde dank der Unterstützung von der Botschaft der Ukraine in Österreich ins Deutsche übersetzt und publiziert.

Beitragende

Gründer von Ukraїner:

Bogdan Logwynenko

Autorin des Textes:

Daryna Kyrytschok

Redakteurin:

Jewhenija Saposchnykowa

Projektproduzentin:

Olha Schor

Fotografin:

Chrystyna Kulakowska

Fotograf,

Kameramann:

Pawlo Paschko

Kameramann:

Maksym Sawallja

Regisseur,

Filmeditor:

Mykola Nossok

Bildredakteur:

Olexandr Chomenko

Transkriptionistin:

Julija Kostenko

Content-Managerin:

Kateryna Jusefyk

Übersetzerin,

Übersetzungsredakteurin:

Halyna Wichmann

Übersetzungsredakteur:

Klaus Wichmann

Koordinator der Übersetzung:

Jana Stowbur

Ukrainer ist durch unterstützt

Partner werden

Folge der Expedition